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Erfahrung und Aussicht

Unsere Erfahrung zeigt, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unter der Obhut eines ehrenamtlichen Vormunds deutliche Integrationsleistungen aufweisen.

Durch den Einsatz der Ehrenamtlichen wird die Teilhabe an schulischer und beruflicher Bildung gefördert. Die Jugendlichen erleben ihre Vormünder als erreichbare Ansprechpartner und profitieren von deren vielfältigen Erfahrungen und beruflichen Qualifikationen. Umgekehrt erleben die Ehrenamtlichen ihre nützliche Aufgabe und die wachsende Beziehung zu einem jungen Menschen aus anderem Kulturkreis als bereichernd. Jugendhilfeeinrichtungen empfinden die Tätigkeit der Ehrenamtlichen wiederum als wertvolle Ergänzung zu ihrer pädagogischen Arbeit.

All dies spricht bereits für den Erfolg von Do it !, das in Wuppertal weiter fortgesetzt wird. Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit fließen kontinuierlich in das Qualifizierungskonzept wie auch in den Strukturaufbau für den geplanten Modelltransfer.

Dieser Transfer scheint sinnvoller denn je. Zum einen besteht durch die steigende Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ein wachsender Bedarf an nachhaltigen Handlungskonzepten. Zum anderen bringt das geänderte Vormundschaftsrecht ab 2012 eine Reduzierung der Fallzahl in der Amtsvormundschaft mit sich. In diesem Zusammenhang bedeuten ehrenamtliche Vormundschaften auch eine Entlastung für die Kommunen.

Do it ! ist ein Gewinn für alle. Denn eine gute Integration der Jugendlichen bedeutet auch einen besseren Zugang zur Gesellschaft und auf lange Sicht auch zum Arbeitsmarkt.

 




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